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Home Archiv 2008 Spangenberger Schüler in der ewigen Stadt
Spangenberger Schüler in der ewigen Stadt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. November 2008 um 18:22 Uhr

Ein Reisebericht der Romfahrt 2008
Am Donnertag, den 27. September sind die Lateinschüler der neunten und zehnten Klasse vom Schulverbund Melsungen nach Rom aufgebrochen. An diesem Donnerstagabend ging es am Busbahnhof in Melsungen los. Es folgten eine lange Nacht und ein Morgenerwachen im Bus. Viele fanden die Stimmung auf der Fahrt klasse: Es wurde viel gelacht.

Blick über den PetersplatzDoch irgendwann wird jeder Koffein-Junkie mal müde. Dann ist man meistens noch in Deutschland oder in Österreich eingeschlafen und ist am Morgen in der italienischen Toskana aufgewacht. Ein tolles Gefühl!

 


Am ersten Tag im Castel Fusano, eine Art kleines Dorf für Touristen, angekommen, lief noch nicht wirklich viel, doch dafür an den darauf folgenden Tagen: Wir sind mit der U-Bahn nach Rom gefahren und sahen, als wir aus der Station hinaus gegangen sind, gleich das riesige Kolloseum. In dieses sehr alte Gebäude wollten ganze Besuchermassen hinein; auch wir. Nachdem wir die fast 2000 Jahre alten Stufen hinauf gestiegen sind, hielt eine Mitschülerin von uns ein Referat über das Kolloseum. 


Gleich daneben liegt der Palatin, die älteste römische Siedlung. Allerdings stehen dort keine Häuser mehr, sondern nur noch Ruinen; wie eigentlich überall in Rom. Denn auf dem Forum Romanum, eine Art Marktplatz der Römer, kann man auch nur noch Säulen und Grundmauern bestaunen. Rom ist die Stadt der Museen! Noch in Spangenberg konnten wir mit diesem Spruch nichts anfangen, doch in Rom dann schon eher. Dort steht eins nach dem anderen. Allerdings meinten es die Götter gut mit uns, da wir nur in zwei Museen gingen: Das erste auf dem Palatin und das zweite auf dem Kapitolshügel. Doch irgendwie war die ganze Stadt ein riesen großes Museum. Müde und erschöpft ging es dann immer abends oder nachmittags mit U- und S-Bahn zurück ins Touristendorf. Dort verpflegten wir uns selbst mit Essen, schwammen ein Paar Bahnen im Swimmingpool oder surften im Internetcafe.


An den nächsten Tagen hieß es immer früh aufstehen, essen und dann ab in den Bus zu der Haltestelle der S-Bahn. Wir besuchten unter anderem die Spanische Treppe sowohl bei Tag als auch bei Nacht oder waren auf den Spuren alter römischer Gebäude. So zum Beispiel beim Circus Maximus oder einem Stadion, auf dessen Fundamenten man später die aktuellen typisch italienischen Häuser baute. Eine sehr nennenswerte Erfahrung war die Besichtigung des Vatikans. Den Petersplatz haben wir uns nicht so groß und „protzig“ vorgestellt, obwohl er öfters im Fernsehen zu sehen ist. Forum RomanumDer Peters Dom selbst ist bis ins kleinste Detail mit unzähligen Dingen verziert. Nach diesen Eindrücken ging es die gefühlten 4000 Stufen zur Kuppel hoch. Als erstes waren wir auf der inneren Seite der Kuppel, auf der wir den Dom erneut bestaunen und den ablaufenden Gottesdienst verfolgen konnten. Anschließend sind wir noch einmal Stufen gelaufen und standen schließlich draußen und hatten einen atemberaubenden Blick über die ewige Stadt. Doch danach ist uns wieder eingefallen, dass wir auch die vielen Stufen wieder herunter steigen mussten.

 Außerdem hatten wir auch Zeit eingeräumt bekommen, in der wir uns in Rom frei bewegen konnten. So hatten wir die Möglichkeit, das italienische Lebensgefühl hautnah zu erfahren. Allerdings hieß es dann schon bald wieder „arrivederci“, da die Heimfahrt anstand. 


Sicherlich hatten wir in dieser Woche noch viel mehr unternommen, doch das waren mit Sicherheit die tollsten Eindrücke der Romfahrt 2008.

Lars Bämpfer