Es ist ein altes Thema und wird trotzdem immer wieder neu aufgegriffen. An manchen Schulen gibt es sie, an anderen nicht. Die Schuluniform ist ein viel diskutiertes Thema, nicht nur an Schulen. Meine Umfrage bei einer achten Klasse hat ergeben, dass viele Schüler diese Idee nicht unterstützen.

Die Klasse besteht aus 26 Jungen und Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren. Davon haben sich 15 Schüler, also die Mehrheit, gegen eine Schuluniform entschieden. Die meisten davon begründeten dies mit der fehlenden Individualität. Andere Argumente waren auch, dass es auf Dauer langweilig wird, es ungewohnt wäre oder weil es nicht dem Modegeschmack entspricht. Die sieben Schüler, welche für eine Schuluniform gestimmt haben, hatten meist die Begründung, dass sie sich dadurch weniger Mobbing erhoffen. Außerdem wurde auch geschrieben, dass eine Schuluniform mal eine lustige Abwechslung wäre.

Auf die Frage, ob die Schuluniform Pflicht sein solle, antworteten die meisten (15 Schüler) jedoch mit ja. Die nächste Frage war, wie die Uniform ungefähr aussehen sollte. Hier spalteten sich die Meinungen. Die Vorschläge Hemd/Bluse, Jackett/Blazer, bestimmte Schuhe und Hose/Rock wurden von den meisten bevorzugt. Es wurden aber auch andere Vorschläge gemacht, unter anderem diese: zusätzlich zu der Uniform eine Krawatte oder anstatt Hemd/Bluse nur ein bestimmtes T-Shirt oder einen Pulli, vielleicht auch mit Schullogo.

Interessante Antworten kamen auch bei der Frage, ob persönliche/individuelle Accessoires (Kette, Armband, etc.) erlaubt sein sollen, zustande. Mit 24 Schülern war die Mehrheit auf jeden Fall für Accessoires. Begründungen dafür waren zum Beispiel, dass manche Accessoires eine besondere Bedeutung für Schüler haben, dass dadurch zumindest ein bisschen Individualität erhalten bleibt, aber auch, dass viele eine Armbanduhr für die Zeit benötigen. Die beiden, die gegen Accessoires stimmten, begründeten dies damit, dass sie entweder die volle Uniform wollen oder gar keine.

Eines der sonstigen Kommentare war, dass Klamotten die Persönlichkeit widerspiegeln und deshalb nicht vorgeschrieben werden sollten. Ich denke, dass man über dieses Thema noch ewig diskutieren kann, da es sowohl positive als auch negative Aspekte gibt.

 

(Eva B., WPU Journalistik)